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Siemens EQ.6 300 Kaffeevollautomat

Völlige Begeisterung stellt sich erst nach ein paar Minuten ein … … nachdem ich im Handbuch gelesen habe, dass es hinter dem Wassertank eine Aussparung für den Kaffeepulverlöffel zur Unterbringung gibt. Ich fragte mich kurz zuvor, wohin mit dem Ding, denn man braucht den Löffel auch als Werkzeug, um den Wasserfilter zu wechseln. Aber da gibt es noch mehr Details, die mich umhauen. Der Reihe nach. Ich besitze seit 15 Jahren einen Vollautomaten, von Saeco Royal professional, über eine Philips/Saeco One Touch oder Krups EA82F8. Von anderen kenne ich Jura Maschinen. Ich behaupte mal, ich kenne mich ein ganz kleines bisschen aus mit den Dingern. Bislang habe ich Wert auf ordentlichen Kaffee bzw. Cappuccino und weniger auf Schnickschnack und Komfort gelegt. Doch nachdem die kleine Krups schon nach 6 Wochen plötzlich nur noch ekelhaft schmeckenden Kaffee produzierte und die Philips kurz nach der Generalüberholung schon wieder kein Wasser mehr durchlässt, habe ich mich nach etwas komfortablerem umgesehen. Die gefällt rein optisch schon sehr gut und die überwiegend positiven Bewertungen haben mich überzeugt. Die wenigen mit 1-Stern Bewertung haben wohl ein Montagsgerät erwischt, wobei der Anteil deutlich geringer als 1/7 ist. Ich habe den Automaten mit Wasser und Bohnen bestückt und gleich mein Lieblingsgetränk, einen Cappuccino gezogen. Sehr leises Mahlwerk, noch leiser oder kaum hörbar die Pumpengeräusche bei der Zubereitung von Milchschaum und Kaffee. Das ist schon mal super. Der Milchschaum ist übrigens warm, nicht kalt und nicht heiß, warm. Die Temperatur des Endergebnisses ist prima, ich habe sogar noch Luft nach oben, denn die Wassertemperatur ist auf heiß (nicht max.) eingestellt. Die Tassengröße passte nicht ganz, also 5 Mal aufs Display getouched und es passt für alle Ewigkeiten. Menü-Tassengröße-Enter (denn Cappuccino groß ist voreingestellt, ist ja ausgewählt)-einmal runter auf 260 ml-OK-Menü. Ok, 6 Mal klicken. Genau so einfach passt man die Tassengröße der anderen Kaffeegetränke an. Das geht beinahe nicht besser. Die Wassermenge lässt sich also für jedes Getränk und alle drei Tassengrößen individuell einstellen. Was drei Tassengrößen? Ja genau, für jedes Getränk existieren Speicher für 3 Tassengrößen. Expresso, Kaffee Crema, Cappucino, Latte Macchiato, Milchkaffee mal drei! Da hört es bei kleineren Maschinen schon auf mit der Konfigurierbarkeit, bei der Siemens geht es jetzt erst los. Neben der Mahlgradeinstellungen haben wir hier die Möglichkeit, die Kaffeepulvermenge und damit Stärke des Kaffees in 7 (!) Stufen zu verändern, ja Sieben. Die Krönung ist DoubleShot in zwei Stufen, wobei für ein Getränk 2x gemahlen und gebrüht wird. Natürlich unter Einhaltung der eingestellten Tassengröße. Zur Getränkewahl drückt man also auf das Symbol seines Getränkes, tippt kein bis 2x auf Tassengröße und kein bis 7 Mal auf Stärke, dann auf Start. Einfach oder? Im Laden konnte ich eine Premium Maschine von Siemens beäugen, die hatte diese Einstellungen grafisch aufwändig dargestellt und mit Drehknopf umgesetzt. Ganz toll, aber die Maschine kostet 1.000 € mehr! Na gut, die kann auch zwei Kaffeesorten in getrennten Mahlwerken verwalten. Dann kann man sich auch eine zweite Maschine kaufen 🙂 Was noch? Ach ja, Reinigung des Milchsystems. Saeco und Krups haben da so hübsche Milchbehälter, die man im Kühlschrank aufbewahren kann. Alles prima, nur muss man die auch reinigen und dazu relativ umständlich auseinander nehmen. Bei Siemens gibt es einen Schlauch mit Kunststofflanze, die einfach in die Milchtüte gesteckt wird. Ist lang genug für 1 Liter Tetrapacks. Zum Reinigen halte ich die in eine Tasse oder stecke sie in ein Glas und drücke den Knopf. Dann wird zunächst der Milchauslauf und die Lanze mit heißem Wasser gespült und zum Schluss erfolgt ein Dampfstoß durch den Schlauch. Ich würde das nach jedem Bezug machen, die Maschine macht es automatisch vor dem Ausschalten. Die Tropfschale ist wohl ein Thema, bzw. die Anzeige, wann die voll ist. Ich glaube schon, dass man die Schale lieber öfter und früher ausleeren sollte, als angezeigt, um Überschwemmungen zu vermeiden. Der Schwimmer scheint mir ein wenig zu träge zu sein. Im Büro, wo die Maschine den ganzen Tag benutzt wird, könnte das zu Problemen führen, weil sich da ja niemand verantwortlich sieht. Zu Hause leert man die Schale einfach nach dem Frühstück oder Kaffeerunde aus, fertig. Ich habe alle Getränke ausprobiert und finde alle gut. Vom Latte Macchiato habe ich ein Video angehängt. Das Ding sieht am Ende so aus, wie es aussehen muss. Super. Man merkt, dass ich den Kauf jetzt (Anfang Juli 2017) noch nicht bereue. Mal sehen, wie sich das in 6 und 12 Monaten verhält. Ich verspreche hoch und heilig, ich werde berichten. Hier kaufen:

Langschlitz Toaster

Ein Toaster, das kann doch nicht so kompliziert sein. Dachte ich und machte mich auf die Suche nach einem Gerät, das nur einen langen Schlitz, statt zwei nebeneinander liegende kurze Kammern hat. Der Vorteil eines Langschlitz- oder Einschlitz-Toasters ist, dass man darauf wunderbar Baguettes aufbacken kann. Mache ich häufig, daher brauche ich genau sowas. Um oben auf dem Toaster etwas aufzubacken, muss er eine Vorrichtung besitzen, auf der man das Baguette oder Brötchen ablegen kann. Das kann etwas sein, was man oben aufsetzt. Sehr unpraktisch, weil es wackelig ist und sonst nur im Weg herumliegt. Idealerweise ist das bereits in den Toaster integriert und lässt sich über einen Hebel hochklappen. So ist es beim Philips Toaster gelöst, sehr gut. Beim Lesen der Beurteilungen anderer Kunden ist mir aufgefallen, dass viele Leute Wert auf das Handling von großen American Sandwich Scheiben Wert legen. Diese Toastscheiben sind größer als herkömmliche, haben nämlich eine Kantenlänge von 12 cm statt nur 10 cm. Ich habe das daher mit solchen großen Scheiben ausprobiert. Die großen Sandwich Scheiben werden zwar in dem Philips Toaster vollständig versenkt, jedoch bleibt ein kleiner Streifen am oberen Rand ungetoastet. Das ist zwar schade, aber nicht wirklich ein Problem. Ich lege mehr Wert darauf, dass der getoastete Teil gleichmäßig gebräunt wird. Das beherrscht der Philips Toaster sehr gut. Das Bild zeigt den allerersten Toastversuch bei Stufe 4. Das Ergebnis ist natürlich zu dunkel, illustriert jedoch wunderbar den von den Heizdrähten erfassten Bereich.

American Sandwich

Heizdrähte gleichmäßig glühend

Weitere Ausstattungsmerkmale eines Toasters sind eine Funktion zum Auftauen tiefgefrorener Brotscheiben, eine Stufe zum Aufwärmen, ein Gehäuse, welches kalt bleibt, ein Knopf zum vorzeitigen Auswurf und eine Krümelschublade. Alles das bietet der Philips Toaster, kann man bei dem Preis auch erwarten. Günstigere Geräte wie der Topseller haben das auch, aber bleibt der wirklich kalt? Toastet der genau so gleichmäßig? Und jetzt kommt das Argument für den Philips Toaster. Der kann nur einseitig toasten! Ein aufgeschnittenes Brötchen wird also mit der Schnittfläche nach hinten in den Toaster eingelegt und das Gerät bräunt das Brötchen nur die Außen. Perfekt für Burgerbuns! Einen kleinen Kritikpunkt habe ich. Der Toaster ist ab Werk mit vielen bunten Aufklebern geschmückt. Glücklicherweise lassen sich diese sehr einfach abziehen. Doch leider blieben sichtbare Spuren zurück. Ich habe nun den nagelneuen Toaster noch nicht mit einem Edelstahlreiniger bearbeitet, um diese Rückstände zu entfernen. Grundsätzlich denke ich, das muss doch nicht sein, einen Artikel mit Werbung für sich selbst zu bekleben. Oder wenn es denn sein muss, dann wenigstens mit einem Kleber, der keine Spuren hinterlässt. Alles in allem kann und möchte ich den Toaster von Philips weiterempfehlen. Das Gerät sieht hochwertig aus und fühlt sich auch so an. Nun schauen wir mal, ob dieser Toaster auch 10 Jahre seinen Dienst tut, wie der Vorgänger. Bestellen bei Amazon

Riese und Müller E-Bike Cruiser

Endlich bin ich stolzer Besitzer eines E-Bikes, genau genommen heißt so etwas ja Pedelec, weil es ohne Helmpflicht und Versicherung gefahren werden darf und dabei nur bis zu 25 km/h Unterstützung vom Motor erhält. Ich habe mich für das Cruiser NuVinci von Riese und Müller entschieden, weil das Rad einfach supergeil aussieht und technisch ganz weit oben mitspielt, wie ein aktueller Test in einem E-Bike Magazin bescheinigt. Hier wurde es in seiner Kategorie Testsieger. Ich weiß den Namen des Hefts nicht mehr, habe es im Urlaub gekauft und dort liegengelassen. Jedenfalls hatten die über 80 aktuelle Räder getestet und kurz beschrieben. Die stufenlose Nabenschaltung schaltet geschmeidig, keine schmutzigen Hosenbeine und nerviges Geklicker, wie man das von Kettenschaltungen kennt. Die Sitzposition ist bei dem 56er Rahmen (ich bin 180 lang) entspannt, ohne zu viel Druck auf den Handgelenken. Die Griffe bieten eine angenehm breite Auflage und fühlen sich sehr gut an. Die Rahmentasche ist aus vollständig veganem Material. Echt jetzt, sieht nur aus wie Leder. Darin ist der Akku versteckt und sie bietet Platz für Schloss und Regensachen. Das Bediengerät Intuvia steuert den Bosch Performance Line Motor und zeigt allerhand Informationen an. Ich lasse es in der Regel auf der Reichweite eingestellt, die je nach gewähltem Unterstützungsgrad (davon gibt es 4) laufend neu berechnet wird. Weitere Informationen sind ein Kilometerzähler Strecke und gesamt, Durchschnittsgeschwindigkeit, Fahrzeit und Uhrzeit. Die Reichweite ist aufgrund des nur 400 Wh fassenden Akkus nicht überragend. Weil ich ja doch überwiegend im Sport-Modus (nur mit Turbo geht es noch mehr zur Sache) unterwegs bin, schaffe ich es nicht, eine Woche lang ohne aufzuladen zur Arbeit hin und herzufahren. Soll heißen, im Sport-Modus wird es schon nach 60 km richtig sportlich, dann braucht man seine Muskeln. Trotzdem bin ich hochzufrieden und fahre so viel Rad, wie nie zuvor. Das ist eben der Witz bei den E-Bikes, ohne würde ich mich nur selten aufs Rad setzen. Aber mit Unterstützung wird der Weg zum Ziel.

Handytarife: Telekom Magenta Mobil

Im letzten Post habe ich Telekom und Congstar verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man mit der Mutter, also Telekom direkt, besser fährt. Schauen wir uns doch mal die Telekom Tarife genauer an. Es ist auf den ersten Blick kompliziert, aber wenn man das mal ein bisschen strukturiert, wird es leichter. Magenta Mobil gibt es in den Tarifen S, M und L. Eine Telefon-Flat in alle deutsche Netze haben sie alle. Der Unterschied liegt beim Datenvolumen, bei S bekommt man 1 GB, bei M sind es schon 3 GB und bei L wird erst nach 6 GB die Geschwindigkeit reduziert. Mehr Details zu den Tarifen findet Ihr in meinem Telekom-Shop.
Magenta Mobil S M L
Datenvolumen  1 GB 3 GB 6 GB
Die Telekom bietet als Tarifoption einen Aufschlag, mit dem ein Handy über die monatlichen Kosten zu finanzieren. Die Optionen heißen „ohne Handy, „mit Handy“ und „mit Top-Handy“. Der monatliche Betrag ist dann 10 € oder 20 € höher, als „ohne Handy“. Natürlich bekommt man für über 24 Monate bezahlte 240 € kein IPhone, weshalb eine individuelle Anzahlung berechnet wird. Im folgenden habe ich alle Preise auf ganze Euro-Beträge auf gerundet.
IPhone SE im Tarif S M L
ohne Smartphone 479 479 479
mit Smartphone 150 100 10
mit Top-Smartphone 10 10 10
Bei einer Beauftragung online erhält man bei der Telekom 10% Rabatt auf den regulären Preis. Dadurch ergibt sich folgende Tarifstruktur.
Magenta mobil online S M L
ohne Smartphone 27 36 45
mit Smartphone 40 50  59
mit Top-Smartphone 50 59  68
Um nun die effektiven Mehrkosten im Vergleich zum Basistarif ohne Smartphone zu berechnen, teile ich den Kaufpreis und den Anzahlungsbetrag durch 24 Monate, addiere den Optionsaufpreis und vergleiche die beiden Zahlen. Beispiel: Magenta Mobil S kostet ohne Handy 27 €. Mit der Option „mit Smartphone“ sind es 40 €, also 13 € mehr. Das IPhone SE kostet 150 € oder monatlich 6,25 € Anzahlung. In Summe sind das also gerundet 19 € mehr. Würde man die Option „ohne Smartphone“ wählen und ein IPhone SE neu für 479 € kaufen, entspräche das monatlich 19,96 €.
IPhone SE Aufpreis S M L
ohne Smartphone 20 20  20
mit Smartphone 19 17 13
mit Top-Smartphone 23 23 23
Für ein IPhone SE drängt sich also die Option „mit Smartphone“ auf. Dabei subventioniert die Telekom das Gerät ein wenig. Bei der Option „mit Top-Smartphone“ zahlt der Kunde in allen Tarifen mehr. Für ein IPhone 7 sieht das etwas anders aus. Hier hält sich die Telekom im Tarif Magenta Mobil S mit dem Sponsoring zurück und schlägt im Gegensatz leicht auf. In den höherwertigen Tarifen M und L allerdings ergeben sich auch hier wieder Preisvorteile.
IPhone 7 im Tarif S M L
ohne Smartphone 759 759 759
mit Smartphone 500 400 300
mit Top-Smartphone 300 200 100
Die Mehrkosten ergeben sich zu:
IPhone 7 Aufpreis S  M L
ohne Smartphone 32 32 32
mit Smartphone 34 30 26
mit Top-Smartphone 36 31 27
Andere Handys, andere Preise. Weitere Informationen zu anderen Modellen findet Ihr in meinem Telekom-Profis Shop.  

Handytarif: Vergleich Telekom und Congstar

Telekom oder Congstar?

Und was ist mit Vodafone? Das ist zwar der größte Mobilfunkanbieter der Welt und bestimmt haben die es voll drauf. Wenn man aber wie ich in einem Vodafone Funkloch wohnt, ist das Netz halt nicht die erste Wahl. Dazu kommt meine weniger gute Erfahrung mit einem 1&1 Billig-Vertrag für das Vodafone D2 Netz. Offiziell spricht es ja keiner laut aus, inoffiziell zwar auch nicht. Aber ich bin mir sicher, als 1&1-Kunde gegenüber den echten Vodafone-Kunden eben nur 2. Klasse zu sein. Häufig brechen Gespräche ab, wenn man überhaupt eins aufbauen kann. Die Qualität des Datenempfangs gleicht einer Lotterie. LTE ist kein Bestandteil des Vertrags, 3G ist nicht flächendeckend und mit Edge kommt fast gar nichts rüber. Allerdings hat der Kollege am Schreibtisch gegenüber besten Empfang. Das ist doch merkwürdig. Eplus ist der klassische Provider für Schüler und Studenten und alle die, die eigentlich gar nicht telefonieren, denn das Netz ist nach fast 25 Jahren immer noch … Und O2, ach lassen wir das. Lest mal ein paar Testberichte auf connect.de. Für einen neuen Mobilfunkvertrag kommt also nur Telekom oder Congstar in Frage. Mit den ganzen niedrigpreisigen Resellern komme ich doch nur wieder vom Regen in die Traufe. Congstar ist eine Telekom Tochter, wegen des Direktvertriebs nur viel günstiger. Das schauen wir uns jetzt mal genauer an. Um den richtigen Tarif auszuwählen, lege ich ein paar Basisparameter für uns fest. Erstens, ich brauche ein neues Handy, meine Frau auch. Zweitens, wir gucken beide keine Videos unterwegs, weshalb 1 GB Datenvolumen mehr als ausreichend ist. Da die Telekom keine Pay-per-Call Tarife hat, beschränke ich die Auswahl bei Congstar auf Tarife mit Allnet-Flat. Für die Telekom geht also der Magenta Mobil S ins Rennen und für Congstar startet die Congstar Allnet Flat.

Telekom Magenta Mobil

Die Tarife sind eigentlich ganz einfach strukturiert. Es geht los bei dem Magenta Mobil S Tarif ohne Handy für 35 €. Darin enthalten sind neben der Telefon-Flat in alle deutschen Netze ein Datenvolumen in Höhe von 1GB über LTE mit bis zu 300 MBit/s. Ich habe im Folgenden der Einfachheit halber auf ganze Euro aufgerundet. „Mit Handy“ kostet das 45 €, „mit Top-Handy“ 55 €. Es spielt dabei keine Rolle, welches Handy man letztendlich wählt. Lediglich die Zuzahlung zum Telefon ist entsprechend des gewählten Tarifs unterschiedlich hoch.
Magenta Mobil S M L
Preis monatlich 35 € 45 € 55 €
Eine schöne Übersicht der Tarife und Optionen und was denn letztendlich ein IPhone kostet, findet Ihr in dem Artikel zu den Telekom Magenta Mobil Tarifen. Konkret, ich möchte ein IPhone 7 mit 32GB. So ein Gerät kostet 759 €. Im Tarif „mit Handy“ sind es 500 €, im Tarif „mit Top-Handy“ nur noch 300 €. Also, für den Tarif „mit Handy“ zahlt man in 24 Monaten zwar 240 € mehr, bekommt aber 260 € Rabatt auf das IPhone und darf es sogar in monatlichen Raten abstottern. Strike! Im Tarif „mit Top-Handy“ dagegen zahlt man weitere 240 € mehr, bekommt aber nur 200 € Rabatt. Hier muss man sich fragen, hab ich die zusätzlichen 500 € gerade flüssig, nehme ich den Tarif „mit Handy“, wenn nicht, den Tarif „mit Top-Handy“ und finanziere die 200 € bequem über den Vertrags-Grundpreis. Nächstes Beispiel. Meine Frau möchte ein IPhone SE 16GB. Die Telekom bietet für Familienmitglieder so genannte Family-Verträge. Die kosten pauschal 10 € weniger, als normal. Im Fall IPhone SE ist es so, dass das Telefon im Tarif „mit Top-Handy“ nur 140 € weniger kostet, als im Tarif „mit Handy“. Aber man bezahlt ja 240 € mehr an Grundgebühr! So ist es hier günstiger, nur den Tarif „mit Handy“ zu nehmen. Und das beste kommt zum Schluss. Online gebucht gibt es 10% Nachlass und der Tarif „mit Handy“ kosten nur 40 €, „mit Top-Handy“ knapp unter 50 €. Jetzt dividieren wir die Zuzahlung durch 24 Monate und erhalten den effektiven Aufpreis für das Telefon. Ich buche also einen Magenta Mobil S „mit Handy“ IPhone SE für effektiv 47 € pro Monat und einen „mit Top-Handy“ IPhone 7 für effektiv 52 €. In Summe sind das 99 €, halten wir das mal im Kopf. Das IPhone 7 ist hier nur 5 € teurer, weil es an die 10 € günstigere Family-Card gekoppelt ist.
Magenta Mobil S „mit Handy" IPhone SE 47 €
Magenta Mobil S „mit Handy" IPhone 7 52 €
Telekom beide Verträge 99 €

Congstar Allnet Flat

Bei Congstar gibt es nur den Allnet Flat Tarif für 20 € pro Monat. Darin enthalten sind 2GB LTE mit max. 42 MBit/s. Ein IPhone 7 32GB kostet 28 € pro Monat plus 110 € Zuzahlung. Ein IPhone SE kostet 15 € pro Monat plus 1 €. Ich habe die Handytausch Option für 5 € monatlich einkalkuliert, damit man wie bei der Telekom in 2 Jahren auch ein neues Handy bekommt. Congstar allerdings bietet schon nach 12 Monaten die Tauschoption an! Monatlich kostet das IPhone 7 mit Vertrag 53 € und das IPhone SE nur 35 €, in Summe 88 €.
Allnet Flat IPhone SE 35 €
Allnet Flat IPhone 7 53 €
Congstar beide Verträge 88 €

Fazit

Für uns 2 Personen (!) kostet der Billig Provider gerade mal 11 € weniger, als der vermeintliche High-End Premium Anbieter. Nun gut, bei Congstar sind 2GB Daten drin, das ist super. Jedoch habe ich in den letzten 2 Jahren mobil im Schnitt 600 MB monatlich benötigt. Ich brauche das extra Datenvolumen also nicht, meine Frau schon gar nicht. Und das beste kommt wieder zum Schluss. Wer aufmerksam war, hat bemerkt, dass man bei Congstar das Handy jährlich tauschen kann. Das ist natürlich super. Bei der Telekom jedoch gehört das Telefon mir und ich kann es nach 2 Jahren verkaufen. Schaut mal bei Ebay, was man für 2 Jahre junge IPhones so bekommt. Wenn ich das in die Rechnung einkalkuliere, sind die Telekom Tarife wahre Schnäppchen! Anderer Meinung? Dann bitte einen Kommentar hinterlassen. In meinem Telekom-Profis Shop darf gern gebucht werden 😉

WLAN Accesspoint

Ich ärgere mich über eine miese Netzabdeckung im 1. und 2. Obergeschoss. Auch während der häufigen und längeren Aufenthalte im Krankenhaus wünschte ich mir ein stabiles WLAN Signal. Es gibt noch viele ähnliche Einsatzgebiete für einen kompakten AccessPoint, den man ohne großes Tamtam an Strom und Netzwerkdose anschließen kann und der dann einfach ein zuverlässiges WLAN bereitstellt.

Apple AirPort Express 1. Gen

Ich benutze dafür einen alten Apple AirPort Express der ersten Generation und bin auch ganz zufrieden damit. Doch nun brauchte ich einen weiteren mit zwei LAN Schnittstellen, an den man auch noch einen Computer per Ethernetkabel anschließen kann. Damit ist der APE leider überfordert.

TP-Link WR810N

Etwas Recherche auf Amazon hat mich zu einem TP-Link (TL-WR810N) gebracht. Der ist über ein Webfrontend ruckzuck konfiguriert und funktioniert tadellos. Der Preis von 24 € ist erstaunlich günstig, kostete der Apple AccessPoint doch das Dreifache.

LemonBest Mini Router

Nun brauchte ich für eine Freundin wieder einen kompakten einfachen AccessPoint und habe noch mal etwas genauer recherchiert. Dabei fand ich den LemonBest Minirouter (LemonBest Mini Router WiFi Repeater WLAN Repeater IEEE 802.11 b / g / n 300Mbps EU-Stecker). Es gibt noch weitere, die genau so oder zumindest sehr ähnlich aussehen. Es scheint sich hier um ein OEM Produkt aus China zu handeln, welches von verschiedenen Distributoren angeboten wird. Wie dem auch sei, ich habe den „LemonBest“ gekauft. Der Preis von knapp 15 € hat mir etwas Angst gemacht, denn die Beschreibung verspricht alles. Das Gerät ist Router, AccessPoint, Repeater und Bridge oder will es zumindest sein. Ehrlich, ein WLAN-Repeater ist prinzipiell Mumpitz, in der Disziplin scheitern sie alle. Ich möchte aber auch nur einen AccessPoint und das sollte der doch hinbekommen. Bekommt er auch hin. Dieser Tausendsassa ließ sich in höchstens zwei Minuten am PC konfigurieren und funktionierte daraufhin im Krankenhaus einwandfrei. Die Einrichtung erfolgt über ein Web-Frontend im Browser. Der Router stellt in der Werkseinstellung ein offenes WLAN bereit, mit welchem man sich zunächst verbindet. Dann die Standard-IP-Adresse eingeben (192.168.10.253) und mit admin, admin anmelden. Die Reichweite ist zumindest mit der des Apple AirPort vergleichbar, ich hatte noch im Spielzimmer, ein Raum auf der anderen Seite des Flurs Empfang. Dabei ist dieser noch mal eine Stufe kompakter, als der TP-Link, Ihr seht es auf dem Foto.

Fazit

Ein tolles Produkt, einfach einzurichten, funktioniert tadellos, ist günstig.
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