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Distanz schätzen

Ein sehr wichtiger Parameter zur Berechnung der Windkorrektur ist die Distanz zum Zielpunkt. Ball, Schläger, Steigung/Gefälle das alles wissen wir genau. Aber die Entfernung können wir nur grob schätzen, wenn wir nicht gerade unmittelbar auf Minimum (bei Headwind) oder Maximum (bei Tailwind) spielen. Natürlich wird ein Schlag mit 75% ziemlich nah am Loch sein, wenn man statt dessen 85% hätte einstelle sollen. Aber er wird niemals reingehen. Wie schaffen das also die guten Spieler, die Bälle zielsicher einzulochen?

Eine erste Hilfe ist die +Y Angabe, die neben dem Zielkreis angezeigt wird. Ein Goliath 9 zum Beispiel hat auf Maximum +10Y. Wenn ich den jetzt auf +0 Yard zurückziehe, dann wäre es schön zu wissen, wie viel Prozent diese 10 Yard entsprechen. Dazu guckst du einfach in meine „Entfernungstabelle Yard“ in der Excel-Datei „Wind Korrektur“ und findest 78%. Grob kann man sagen, für Hölzer und lange Eisen gilt 1Y=2,5% und für kurze Eisen 1Y=2%. 

Wind Korrektur

Allerhand Hilfen und Tabellen zur Berechnung der Windkorrektur

Größe: 2.2 MB
Version: 09.05.2022

Eine andere Möglichkeit ist das Zählen der Ringe, die man entweder von Maximum nach unten oder von Minimum nach vorne schiebt. Ein Ring entspricht einer gewissen Prozentzahl. Leider ist das für jeden Schläger eine andere, nur beim Thorn ist es ganz leicht. 1 Ring entspricht 1%. Schiebst du den Thorn von Minimum (!) 10 Ringe nach vorne, sind das 10% Slider. Ich habe eine Excel-Datei gefunden, die das für alle Schläger berechnet! 

Ringe in Prozent umrechnen

Mit dieser Exceldatei kannst du die jeweiligen Ringe in einen Prozentwert für den Slider umrechnen.

Größe: 4 MB

Das Schieben und Ziehen von Ringen ergibt erst richtig Sinn, wenn man von Referenzpunkten ausgeht. Diese sind Loch, Fringe, Green jeweils vorne und hinten. Der Streamer Ben aus dem Team Tommy erklärt das und viele andere Grundlagen sehr schön in seinen YouTube Videos

Und für Team Endbringer habe ich hier die Endbringer School von Jared A verlinkt. Ich habe mir dazu auf einem Geodreieck Striche bei 3 und 7 cm gemacht. Nun zoomt man den Bereich, dass zwischen Ball und max Distanz 10 cm sind. Dann kann man die Entfernung zum Pin einfach ablesen (im Beispiel 76%). +20% Basiselevation ab Endbringer 5 (15% für 4) dazu und Feuer frei. Jedes andere Lineal mit mindestens 10 cm Länge funktioniert auch 😉

Diese Methode funktioniert auch für alle Rougheisen und Sandwedges! Hierbei ist die Basiselevation jedoch -30%, für sämtliche Schläger auf allen Leveln! Großes Kino. Basiselevation gilt für die Ebene. Wenn der Schlag 10% bergauf geht, subtrahiert man diese 10%. Also -30% minus 10% ergibt -40%!

Für Fragen ist der Kommentarbereich geöffnet. 

Oliver Stephan

Ich bin Oliver, geboren 1968, verheiratet und habe mehrere Kinder. Mein persönliches Interesse für Computertechnik habe ich nach einem Informatikstudium zu meinem Beruf gemacht. Heute arbeite ich als Datenbankspezialist und übernehme die Pflege einiger Wordpress Sites.

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